2013/01/14

Sie haben ihr Ziel erreicht!

Wie im letzten Blog schon geschrieben, sind wir durch Kathrin und Manuel seht billig in die Blue Mountains gelangt. Wir wurden sogar direkt vor unserem Flying Fox rausgelassen. Was ein Service! ;)
Bis oben hin voll!
Der erste Eindruck war ein kleines, altes und vielleicht ein bisschen heruntergekommenes Gebäude. Aber es sollte ja eins der besten Hostels überhaupt sein. Also abwarten!
Eingecheckt, ausgepackt und schon gings zum Echo Point (Aussichstsplattform) mit der berühmten Aussicht auf die Three Sisters: Das Wahrzeichen der Blue Mountains! Die Three Sisters sind eine Felsformation, die besonders beim Sonnenuntergang echt toll aussehen. Sonnenuntergänge in den Bergen sind mindestens so schön wie die am Meer. Finden wir jedenfalls.

Three Sistors



Dort am Echo Point haben wir dann auch Annkathrin und Franzi aus Port Macquarie wieder getroffen, die per Zufall auch gerade in Katoomba unterwegs waren.
Wir haben uns für den nächsten Tag verabredet, um eine kleine Einstiegswanderung zu machen. Leider hatten wir die Rechnung ohne das Wetter gemacht. Nebel, Nebel und nochmals Nebel! Angeblich konnte man am Echo Point die Hand vor Augen nicht sehen, wie uns gesagt wurde.

3m Sichtweite..
Als das Wetter dann doch etwas aufgeklart ist, sind wir zusammen die Giant Stairways an den Three Sisters runter gegangen ins Tal. Und wenn da „giant“ steht, dann ist es auch „gigantisch“. ;)
900 Treppen gings bergab! Unten angekommen hat uns dann der Eukalyptuswald empfangen. Richtig schöne Landschaft, die wir auf dem Weg zur Scenic Railway gesehen haben. Und mit dem bisschen Nebel sowieso noch mal ganz besonders.



Die Scenic Railway ist eine der steilsten Bergbahnen weltweit, die Katoomba mit dem Tal verbindet. Da wir aber nicht faul sind, sind wir natürlich hoch gelaufen. Diesmal nicht so steil wie runter, dafür aber mit etwas mehr Stufen (ca. 1200). Da kann man schonmal außer Puste kommen ;)

Mutig, mutig! Einmal ausrutschen und ich falle einige 100m :-P
Zwischendurch wurde noch an einem Wasserfall Pause gemacht und dann war unsere erste „Wanderung“ auch schon vorbei.
Im Hostel angekommen haben wir langsam verstanden, warum es eines der besten Hostels sein sollte. Auf uns wartete ein Teller mit TimTams. Meiner Meinung nach einer der besten Schokokekse die es überhaupt gibt! :D
Im Gemeinschaftsraum ist zwischen 6 Uhr und 9 Uhr abends Social Time, heißt, alle Handys, Laptops... sind verboten. Somit mussten wir wohl oder übel mit den Leuten dort reden. Hört sich im ersten Moment komisch an, ist es aber nicht. Somit ist man mit echt jedem in Kontakt gekommen und es wurde ein echt lustiger Abend.
Am nächsten Morgen wurden wir sogar zu dem kostenlosen Frühstück noch mit selbst gemachten Pfannkuchen überrascht. Mjammm! Echt lecker.
Mit einem Holländer, und den beiden Mädels haben wir dann unsere längste Tour in Katoomba in Angriff genommen. 13 h nur mal so voraus gesagt ;)
Wir wollten zum Ruined Castle, von wo man angeblich eine wunderbare Aussicht über das ganze Tal und den Wald haben soll. Ross (Hostelvater) hatte uns am Vorabend mit genug Kartenmaterial versorgt. Wandern mussten wir allerdings doch noch selber ;)
Runter ins Tal ging es diesmal über die Leura Falls. Mehrere kleinere und größere Wasserfälle, die uns auf den Weg nach unten begleitet haben. Am Anfang haben wir gleich mal die falsche Weggabelung genommen und sind ungefähr 500m umsonst gegangen. Somit wurde ich als „Führer“ von Lars abgelöst :( :)



Weiter gings unseren altbekannten Weg zur Scenic Railway und von da aus waren es dann auch nur noch 2,5h bis zum „Castle“.

Da haben wir uns aber etwas vorgenommen.. War aber trotzdem gut!
Der Weg war bis auf das Ende, wo es nochmal schön bergauf ging, nicht wirklich anstrengend, da er meistens eben verlief. Dafür allerdings hat er sich ewig gezogen. Am Castle angekommen wurden wir erstmal überrascht. Wir hatten mit einer Ruine gerechnet und nicht mit einem Haufen von großen Steinen ;)
Natürlich sind wir dann auch auf die Felsen geklettert und wurden für den ganzen langen Weg belohnt. Ein fantastischer Blick über das gesamte Tal und den Eukalyptuswald.


Dort oben haben wir dann so 3h gesessen und einfach mal nichts gemacht. (zur Abwechslung :D)

Ein Wurst-Käse-Brot als Belohnung für den harten Endspurt
Lukas steht vertikal zum Boden..
Was ich sagen will, die Wand ist nicht schief und er ist ein tougher Kletterer :-D

Ihr und eure Zunge.. Tz
Auf dem Rückweg wurden wir dann noch von einem tollen Sonnenuntergang überrascht und dann gings endlich zu Domino's Pizza (Pizzatag: 5$ ;) ) um den Tag nochmals zu krönen.

Völlig am Ar*** :-P
Sonnenuntergang in den Blue Mountains am Ende der größten Wanderung bisher *_*
Tag drei sind wir nach Blackheath in den Grand Canyon gegangen. Ich erzähl jetzt nicht alle Einzelheiten, aber es war auf jeden Fall mal wieder wundbar. Gleich am Anfang, noch bevors richtig losgegangen ist, hat plötzlich ein Auto mit quietschenden Reifen ;) neben uns gehalten. Und wer saß da drin? Philip aus Byron. Richtige Überraschung!
Achja! Eigentlich wollten wir dort an einem Wasserfall baden, haben aber leider die Abzweigung verpasst und so ist das halt leider ausgefallen :D







Die letzte Wanderung ging zu den Wentworth Falls. Und da wir für den Bus nur einen 50$-Schein hatten und der Busfahrer entweder nicht genügend Wechselgeld, oder aber einfach nett war, sind wir diesmal umsonst gefahren und wurden sogar noch zum Anfangspunkt hin gefahren.
Der Wentworth Fall(s) ist ein riesiger Wasserfall, der ins Tal hinab stürzt. Dann ging es direkt am Fels entlang durch den Nationalpark dort.






Bilder sagen mehr als Worte, also schreib ich jetzt nicht so viel! ;) (auch aus Faulheit)
Fazit: Katoomba: gut
Wanderungen: fantstisch
Hostel: ist seinen guten Ruf auf jeden Fall wert
Auch dank der Mädels, mit denen es immer lustig war, war Katoomba echt wunderbar und ist auf jeden Fall einen Abstecher wert!

Da wir uns zu viert echt super verstanden haben, haben wir beschlossen auch Weihnachten zusammen in Newcastle am Beach zu feiern.
Wir Jungs sind schon mal vorgefahren und die Mädels sind einen Tag später mit dem Zug nachgekommen.
Spontan haben wir beschlossen, dem Rat der netten Besitzerin vom YHA Port Stephens zu folgen,  uns allen kleine Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Wie das so immer ist, natürlich erst einen Tag vor Heilig Abend. ;)
Also wurds ein bisschen stressig, bis alle was für alle hatten. Aber DAS ist Weihnachten!
Am 24. sind wir dann natürlich bei 30 °C an den Strand gegangen. Wir haben uns noch Weihnachtsmützen gekauft und Surfboards vom Hostel ausgeliehen um coole Bilder zu machen, aber die Wellen waren doch ein bisschen zu hoch für uns (Lars und mich) Anfänger. Und so sind wir nicht mal richtig raus gekommen aufs Meer ;) Also Surfbretter weggelegt und eben ohne das Meer genossen.

Fröhliche Weihnachten! (nachträglich)
Am frühen Abend gabs dann auch schon das Weihnachtdinner im Hostel, zu dem wir uns angemeldet hatten. Es gab: Fleisch (Hühnchen), Schrimps, viele Salate und noch andere Sachen (krieg ich jetzt nicht mehr alles aufgezählt^^). Auf jeden Fall war es lecker!


Danach haben wir noch am Strand gechillt, ein paar Weihnachtslieder geträllert :P (war gar nicht mal so schlecht) und dann war Weihanchten auch schon rum. So richtig ist keiner in Weihnachtsstimmung gekommen, aber das kann man bei Sonne, Strand und Meer wirklich nicht erwarten.



Am 25. (typisch australisch und britisch) gabs dann auch endlich die heiß begehrten Geschenke :D Sogar verpackt und unter einem original Fake Weihnachtsbaum. Besonders die Mädels haben sich über ihr Geschenk gefreut. Ein riesigen Teddybär, den wir im Coles (Supermarkt) gefunden haben.
Danke nochmal an der Stelle an alle für die Geschenke ;) war echt witzig!

Wie zwei kleine Kinder :-D
Da wir erst um Silvester in Sydney sein wollten, mussten wir noch ein paar Tage überbrücken und sind spontan zusammen ins Hunter Valley gefahren. Das Hunter Valley ist vielleicht unter Weinliebhabern bekannt, weil es echt guten Wein aus der Region gibt. Für uns war es aber nur ein neuer Zwischenstopp auf dem langen Weg nach Sydney (das hört sich jetzt aber philosophisch an^^). Im Bus haben wir noch zwei Franzosen (älter) getroffen, die das gleiche Ziel und den gleichen Grund hatten wie wir.
Das Hostel sah ein bisschen aus, wie aus Westernfilmen. Lange und große Veranda. Alles aus Holz und einfach NICHTS außen herum.


:-)

Zum Glück hatten wir in Newcastle vorher für die Tage eingekauft, weil zum nächsten Dorf waren es schon 3 km. Schlaue Jungs denken halt vor!! :D


Am einzigen ganzen Tag im Hunter Valley haben wir dann einen Wein“berg“ angeschaut. Also eher Wein“flachland“.




Der linke Kerl ist einfach 3-Köpfe größer als der Rest :D
Angeblich gibt es dort überall kostenlose Wein- und Käseproben. Keine Ahnung warum Käse, aber warum denn nicht ;)
Tja und wir hatten natürlich das Glück genau dorthin zu gehen, wo alles Geld kostet. Blöd gelaufen! :( Wir hatten uns echt gefreut. Und weil das nächste Weingut echt weit weg war und wir wie gesagt kein Auto haben sind wir also den Rückweg angegangen.
Das Hostel ist echt cool gewesen, wahrscheinlich gerade weil es außerhalb des Dorfes liegt. Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen, außer dass der Abend seeehr lang wurde und der Sonnenaufgang von Wolken verdeckt war.



Am nächsten Morgen kam dann die dicke Überraschung, als wir um 10am ausgecheckt haben. Wurde keinem von uns, auch den anderen aus unserem Zimmer nicht, gesagt. (Ich schreib das jetzt nur, damit keiner denkt, wir hätten den Typ an der Rezeption nicht verstanden ;) )
Jedenfalls checkt man in jedem Hostel um 10am aus, räumt sein Gepäck aus dem Zimmer und kann den restlichen Tag bis der Bus... kommt im Hostel bleiben. Hier wars aber so, dass uns um 10 Uhr gesagt wurde, wir müssten um 10:30 das gesamte Hostel verlassen und dürfen nicht mal auf der Rasenfläche vom Hostel bleiben. Duschen und Küche dürfen wir auch nicht benutzen, weil ja dann hinter uns geputzt werden müsste und wir ja nicht dafür bezahlt hätten. Auch nach kurzer Diskussion, weil  unser Greyhound in Newcastle erst abends gekommen wäre und wir den Tag noch gemeinsam mit den Mädels verbringen wollten, hat er dann zur Ausrede gegriffen und gesagt „it's really not possible“!
Also mussten wir in ca. einer halben Stunde, jetzt aufpassen! :), duschen, essen, Zähne putzen und packen! Wenn das mal keine Herkulesaufgabe ist^^
Die Toasts wurden uns freundlicherweise schon gemacht und nach kurzem Stress saßen wir dann auch pünktlich im Bus und wurden mit den anderen Gästen ins Dorf gebracht, wo der Bus nach Newcastle erst in 1,5h gekommen ist. Also wirklich komische Regel! Ansonsten war das Hostel echt super.
Da Lars und ich nicht den ganzen Tag nochmal in Newcastle verbringen wollten, haben wir uns kurzerhand entschlossen doch nicht den Greyhound zu nehmen, sondern mit dem Franzosenpaar per Zug nach Sydney zu fahren.
So und da waren wir dann also am späten Nachmittag. SYDNEY!

„Sie haben ihr Ziel erreicht!!“ ;)

Gruß Lukas (&Lars)

Fortsetzung folgt...



Hier noch ein paar Bilder von Newcastle, wo es zur Abwechslung nur mal kurz geregnet hat:





2012/12/30

Am Ziel vorbeigeschossen..

Wieder einmal ist es eine lange Zeit her, dass ihr etwas von uns hören und sehen durftet. Ich kann nicht versprechen, dass es dieses Mal mehr Text gibt, auf jeden Fall wird es mehr Bilder geben!

Vorweg noch ein Überblick von den Orten, an denen wir bereits waren (für alle, die nicht mehr mitkommen):

15/11
Brisbane – Surfers Paradise

17/11
Surfers Paradise – Coolangatta

22/11
Coolangatta – Byron Bay

27/11
Byron Bay - Yamba

1/12
Yamba – Coffs Harbour

3/12
Coffs Harbour – Port Macquarie

9/12
Port Macquarie – Newcastle

11/12
Newcastle – Port Stephens

16/12
Port Stephens – Katoomba (Blue Mountains)

Seit Port Macquarie ist wieder Einiges passiert.
Mit dem Greyhound abends um 18.00 Uhr bei Regen angekommen, wurden wir, ohne es vorher zu wissen, mit dem Hostel-Shuttle abgeholt. Das Hostel selbst (Ozzie-Pozzie) machte auf Anhieb einen gemütlichen, friedlichen Eindruck. Im Zimmer wurden wir dann von einem Holländer namens Jasper begrüßt.
Ein Grund, wahrscheinlich der Hauptgrund, warum viele Touristen nach Port Macquarie kommen ist wohl das Koala Hospital, von dem wir trotz unserer hervorragenden Planung noch nichts gehört hatten :-P
Somit haben wir gleich am nächsten Tag eine kostenlose Führung durch das Hospital mitgemacht. Auf jeden Fall interessant, also die ersten 10 Minuten von den 45 Minuten, aber nicht unbedingt ein Muss.
Im Hostel, das zu dem Zeitpunkt noch 80% in deutscher Hand war, haben wir an dem Abend noch Annkathrin, Franzi und Martin kennengelernt.
Und gleich am nächsten Tag ging es mit den beiden netten Mädels zu dem Leuchtturm, der 8 km entfernt liegt. Da wir zu viert nur zwei Fahrräder hatten, mussten wir Jungs also die Berge hochfahren und die Beiden durften die Berge runterdüsen. So wie's im Leben eben läuft (Spaß!) ;)
Die Promenade in Port ist mit vielen kleinen Felsen bestückt, die sogar angemalt sind. Lustige Sprüche, Zeichnungen, aber auch Liebeserklärungen und Erinnerungen an Verstorbene..
Der Leuchtturm selbst ist unserer Einschätzung nach eher ein Leuchthaus, heißt ja aber auch „lighthouse“, also beschweren können wir uns nicht :-P
Am Leuchthaus angekommen, wurden viele Fotos gemacht, darunter auch viele lustige Fotos und anschließend ging es an einen einsamen Strand baden, in riesigen Wellen. Da die Mädels ihren Greyhound „catchen“ mussten, sind wir den Weg zurück am Strand und durch Regenwald, die Mädels haben den kürzeren Weg an der Straße genommen.. Unser Weg war mit Abstand der Schönere! *_*
Ansonsten haben wir eine Rundtour um einen stillgelegten See gemacht, wo überall „Flying Foxes“ (große Fledermäuse) an den Bäumen hingen und es wurde natürlich am Strand gechillt!
Im Hostel wurde die Zeit mit Rundlauf, Pool (Billiard;)) und Quatschen verbracht. Unter anderem wurde uns auch das Flying Fox Hostel in Katoomba empfohlen, wo wir dann auch unbedingt hin wollten.
Das Beste am Hostel war der kleine Papagei, Cheeky, den man füttern und auf die Schulter nehmen konnte.. Auch wenn er manchmal so seine Stimmungsschwankungen hatte :D *zwick*
Achja! Nikolaus haben wir Deutschen hier auch gefeiert. Kerstin aus unserem Zimmer, hat uns sogar einen kleinen Nikolaus aufs Bett gelegt. War eine echte Überraschung, mit der wir gar nicht gerechnet hatten. Also Kerstin, wenn du das hier vielleicht liest.. Danke nochmal! :-)
Wir wären echt länger in Port Macquarie geblieben, aber das Wetter ist schlechter geworden und so haben wir uns entschlossen, weiter zu reisen.
So ist es bei uns Backpackern halt. Wir suchen schöne Orte, bleiben dort bis spätestens das Wetter nicht mehr mitspielt und dann geht’s weiter. Echt anderes Leben als Daheim, das aber auf jeden Fall riesigen Spaß macht!
Somit war unser nächster Halt Newcastle.
In Newcastle abends um 22.00 Uhr angekommen, sind wir geschwind zum Hostel gelaufen (200 m ↔ 2000 m in Coffs Harbour). Das Hostel ist ein beeindruckender Altbau, der einer Burg oder einem Schloss ähnelt. Zu Abend gab es dann das 1.Mal „Instant Nudeln“: Asiatische Nudeln, die man in kochendes Wasser gibt und die nach 2-3 Minuten servierfertigt sind :-).. Kein Festschmaus, macht aber satt!
Am nächsten Morgen haben wir uns beide freies Internet besorgt, indem wir einen positiven Kommentar auf die Facebook Seite des Hostels gepostet haben (jeder eine Stunde kostenloses Internet). Frühstück muss zu unserem Bedauern erst noch besorgt werden (Toast mit Käse und Marmelade). Dann sollte es ursprünglich zum Leuchtturm gehen, aber wir waren bereits auf halber Strecke komplett durchnässt. Nach unserem feuchtem Ausflug haben wir also den FREE! Shuttle (Bus) in die Stadt geschnappt, um für die nächsten 1-2 Tage lebensmitteltechnisch vorzusorgen. Abends haben wir beide noch gelesen und danach Monopoly mit einem Inder gespielt (und ratet mal, wer am Ende der Slumdog MILLIONAIRE war?!)
Nach dem Spiel haben wir dann noch die Hälfte eines richtig schlechten Films angeschaut, bei dem es um Drogen ging.. Ich weiß nicht genau warum, aber wir haben bis jetzt schon 3 richtig schlechte Filme in allen Hostels zusammen gesehen Oo
Und zu guter Letzt bin ich auf die Idee gekommen, nachts einen erneuten Versuch zu starten, den Leuchtturm zu besteigen, und wir hatten Erfolg! Wir sind sogar noch ein Stückchen weiter „meereinwärts“ gelaufen, wo wir dann auch leicht nass wurden, weil die Brandung sehr hoch war :-P
Zu unserer Überraschung haben wir noch nachts um 24 Uhr drei Angler getroffen, die einen 1 Meter langen Hai geangelt hatten :-O
12.45 pm! Abfahrt mit dem Port Stephens Coach nach Port Stephens. Dort angekommen konnten wir gar nicht erkennen, wo unser Hostel überhaupt ist, denn es kam uns so vor, als wären wir inmitten eines Regenwaldes/Dschungel. Zimmer bezogen, Instant Nudeln gegen den schnellen Hunger, Fahrräder geschnappt und ab nach „Salamander Bay“, einkaufen.
Für den Abend haben wir uns dann für das Pizza-Essen angemeldet. Und sobald alle fertig waren, kam plötzlich der Hostelvater mit einer ca. 2 Meter langen Python um den Hals und bot (zwang) uns an, dass wir sie uns um den Hals legen sollten. Lukas, eigentlich der mit der größten Schlangenphobie, hat sich dann sogar unfreiwillig auf den Boden gelegt und sich die Schlange ins Gesicht legen lassen.. Hut ab, Lukas! ;)
Zu Abschluss noch den Film „Terminal“ mit zwei Holländerinnen geschaut und dann nichts wie ins Bett.. Mit zwei wirklich großen Schnarchnasen! Aber wir wurden durch die „Hostelmutter“ vorgewarnt.. Die hat sich nur den Bauchumfang der Beiden angeschaut und hat sich den Rest denken können :-D
Morgens um 8.00 Uhr dann unfreiwillig wach geworden (weil manche Leute sich wirklich nicht ruhig verhalten/zusammenpacken können :-/), eine „Buschdusche“ genossen, gefrühstückt, und nichts wie ab an den Strand (One Mile Beach und Samurai Beach). Wasser hatten wir zwei Helden nicht dabei (weil wir uns immer vornehmen nur kurz mal hier oder da vorbeizuschauen und es dann immer Halbtagswanderungen werden), aber dank sei Gott sind wir auf einen Camping Platz gestoßen, wo es ausreichend Wasser auf (nicht aus!) der Toilette gab :-P
Kurze Mittagspause und Kekse gegessen, und es ging um 15.00 Uhr schon wieder weiter zum „Tomaree Nationalpark“ und anschließend zum „Big Rocky“, wo es erstaunlich schöne Muscheln gab!
Für den Rückweg dachten wir uns, dass wir an den Felsen am Meer entlang nach Hause laufen, weil der Weg deutlich kürzer war, allerdings hat er auch länger gedauert und die Folge aus dem Felsen Walk war, dass Lukas seinen einen Flip-Flop und ich meinen einen Halbschuh zerstört haben.
Abends saßen wir noch bis 23.00 Uhr draußen und hatten sehr gute Tischgespräche. Ein Holländer, der dort arbeitet, hatte an dem Abend dann auch einen Koala gesehen (aufmerksam machen die sich durch ihre Schnarchgeräusche, die sie aber machen, wenn sie wach sind); leider bekamen wir keinen zu sehen.
Ansonsten waren wir noch auf einem grandiosen Aussichtspunkt (170m hoch), von dem aus man eine 360 Grad Sicht auf die Bucht hatte. Der Leuchtturm durfte selbstverständlich nicht ausgelassen werden, jedoch kann man diesen nur bei wirklich tiefer Ebbe erreichen (Meer gabelt sich leicht und man kann manchmal auf einem Sandstreifen rübergehen), und wir hatten an diesem Tag kein Glück, obwohl wir 1,5 h extra auf den Tiefpunkt der Ebbe gewartet haben, und zwischendurch durch den starken Wind dort schon Sandmänner geworden sind :-D
Zu Abend gabs El Classico (Nudeln mit Tomatensoße) und wir haben Bekanntschaft mit einem wirklich netten Pärchen und einem Typen aus Bayern gemacht, die alle in unserem Zimmer waren, das heißt, wir waren ein reines deutsches Zimmer! :-D.. Und es wurde sehr viel gelacht an dem Abend! xD
Da wir uns mit dem Pärchen so gut verstanden haben und sie in die gleiche Richtung wie wir wollten (Blue Mountains: Katoomba), haben die Beiden sich dazu bereit erklärt, uns mitzunehmen (Danke Kathrin und Manuel!). Die Autofahrt dorthin war sehr lustig, aber ebenfalls sehr eng, weil es in etwa die Größe eines VW Polos hatte, und wir hatten ja auch noch 4 große Rucksäcke..
Hier in den Blue Mountains haben wir wieder Annkathrin und Franzi getroffen, mit denen wir in den letzten 4 oder 5 Tagen viele und lange Wanderungen gemacht haben. Und die Beiden waren typisch Frau: Die waren in etwa so schnell wie beim Shoppen in der Stadt, d.h. Sie hatten ein gutes Tempo drauf, besonders Franzi, die immer wieder Sprints bei Treppen eingelegt hat :-D
Das Hostel „Flying Fox“ war für den ersten Eindruck sehr klein und ein wenig heruntergekommen, aber die Leute hier und die Atmosphäre haben diesen ersten Eindruck bereits am ersten Abend schnell vergessen lassen.
Da die Zeit drängt, gibt es vielleicht nächstes Mal einen ausführlicheren Bericht zu den Blue Mountains als jetzt :-P
Heute geht es schließlich wieder zurück nach Newcastle, wo wir Weihnachten verbringen wollen.. Die beiden Mädels kommen morgen nach ;-)

Bis zum nächsten Mal!


Lars (&Lukas)




Jasper und Lukas beim Tischtennis im Hostel
Cheeky, der Papagei!
Und los geht's! Mit 2 Fahrrädern und 4 Leuten
 

Ein "klitze kleines" Buschfeuer
Hier der Beweis, dass wir (Lukas und ich) die Fahrräder die Berge hochschieben durften..

Ohmmm!
Superman!!


Traumhaft schön.. *_*



Danke, Kerstin! Happy Nikolaus nachträglich :)

Die schwarzen Punkte sind die berüchtigten Flying Foxes (überdurchschnittlich große Fledemäuse,
die auch tagaktiv sind Oo

Relax, take it eeeasyyy! :D
Wir vermissen euch Mütter! Alles muss man hier alleine machen :( :-*

Das YHA Newcastle Beach by night
Lukas ist ein Licht aufgegangen.. Beim Nachtspaziergang zum Leuchtturm
Der "Common Room" (Gemeinschaftsraum) im Newcastle Hostel.. Mit Klavier und Kamin <3
NUR eine Python..
Lukas! Lebst du noch??







Kaputte Schlappen

Saaandboardiiing!

Grillmeischda in der Buschküche mit Kookaburra Besuch (der weiße Vogel links im Hintergrund)

Unser Bungalow mit eigenem Bad :-P

Vollbepackt bis obenhin.. Danke Kathrin und Manuel! :-)