Lars hat mich noch zum Busbahnhof
gebracht und dann war es so weit. Vier geile Monate zusammen in
Australien waren nun vorbei :(
Dank dir nochmal Lars. Bist der beste
Travelbuddy, den man haben kann! War eine sau gute Zeit mit dir hier
in Down Under :D
So wurden also zum Abschluss ein paar
Tränen vergossen (nur ein paar :P) und dann saß ich im Bus und er
stand draußen. Komisches Gefühl! Kann man nicht beschreiben.
Am Flughafen hab ich dann den anderen
Lars getroffen, der auch nach Adelaide unterwegs war (Ich wusste,
dass er auch dahin will, aber nicht wann. Aber man gewöhnt sich in
Australien an Zufälle). So haben wir uns entschieden erstmal ins
gleiche Hostel zu gehen und Lars wurde durch Lars „ersetzt“
(blödes Wort).
In Adelaide selbst kann man nicht so
viel machen. Eine eher ruhige Stadt, aber trotzdem in Ordnung. Viele
Backpacker haben mir gesagt, dass Adelaide die langweiligste Stadt in
Australien ist. Aber mir hat sie
trotzdem gefallen. Vielleicht lag es daran, dass gerade das „Fringe
Festival“ in der Stadt war. Anscheinend weltbekannt und mit vielen
internationalen Künstlern. Ich hab davon noch nie etwas gehört,
aber das heißt ja nichts :P
Eine Show haben wir uns dann auch
angeschaut und es war ein bisschen strange (komisch), aber irgendwie
auch lustig.
An einem Tag sind Lars und ich dann
nach Hahndorf gefahren (der ältesten deutschen Siedlung
Australiens). Überall hängen Deutschlandflaggen und es ist alles auf Bayern ausgerichtet (sogar mit einem bayrischen Brauhaus).
Wie Ausländer sich halt Deutschland vorstellen. In einem Laden, der
Kuckucksuhren verkauft hat, haben wir dann sogar die deutsche
Besitzerin getroffen. Aber deutsch zu sprechen ist ja keine
Seltenheit in Australien. Das Beste an Hahndorf war, dass man überall
das Essen testen konnte (Schokolade, Käse, Süßigkeiten...).
Da die Arbeitssuche in Melbourne und
Tassi nicht geklappt hat und Lars sowieso einmal Wwoofen wollte, haben wir uns dazu entschieden Wwoofen einmal auszuprobieren. Für
alle die, die nicht wissen was Wwoofen ist: Willing
workers on
organic farms
(was soviel heißt heißt wie willige Arbeiter auf organischen
Farmen). Wwwoofen bedeutet, dass man auf eine Farm geht und dort
ein paar Stunden am Tag arbeitet. Dafür wird einem die Unterkunft
gestellt und es wird für einen gekocht. Also arbeiten für Essen und
Bett auf gut deutsch.
Also haben wir uns ein Wwoofing Buch
gekauft und da Lars von einem Freund gehört hat, dass „Kangaroo
Island“ (Insel etwas südlich von Adelaide) gut sein soll, haben
wir uns dafür entschieden, es dort zu probieren. Bei einer der
letzten Farmen hatten wir dann nach einigen Anrufen Glück und
konnten sogar gleich am nächsten Tag kommen. Perfekt!
Also Sachen gepackt und am nächsten
Tag ging es dann raus aus Adelaide.
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