2013/04/09

Adelaide – Das erste mal „alleine“ unterwegs

In Melbourne haben wir dann die letzten gemeinsamen Tage verbracht und dann hieß es Abschied nehmen. Lars ist noch ein paar Tage in Melbourne geblieben und dann nach Brisbane geflogen (24. Februar war der Rückflug). Für mich ging es jetzt weiter nach Adelaide.
Lars hat mich noch zum Busbahnhof gebracht und dann war es so weit. Vier geile Monate zusammen in Australien waren nun vorbei :(
Dank dir nochmal Lars. Bist der beste Travelbuddy, den man haben kann! War eine sau gute Zeit mit dir hier in Down Under :D
So wurden also zum Abschluss ein paar Tränen vergossen (nur ein paar :P) und dann saß ich im Bus und er stand draußen. Komisches Gefühl! Kann man nicht beschreiben.



Am Flughafen hab ich dann den anderen Lars getroffen, der auch nach Adelaide unterwegs war (Ich wusste, dass er auch dahin will, aber nicht wann. Aber man gewöhnt sich in Australien an Zufälle). So haben wir uns entschieden erstmal ins gleiche Hostel zu gehen und Lars wurde durch Lars „ersetzt“ (blödes Wort).
In Adelaide selbst kann man nicht so viel machen. Eine eher ruhige Stadt, aber trotzdem in Ordnung. Viele Backpacker haben mir gesagt, dass Adelaide die langweiligste Stadt in Australien ist. Aber mir hat sie trotzdem gefallen. Vielleicht lag es daran, dass gerade das „Fringe Festival“ in der Stadt war. Anscheinend weltbekannt und mit vielen internationalen Künstlern. Ich hab davon noch nie etwas gehört, aber das heißt ja nichts :P
Eine Show haben wir uns dann auch angeschaut und es war ein bisschen strange (komisch), aber irgendwie auch lustig.







An einem Tag sind Lars und ich dann nach Hahndorf gefahren (der ältesten deutschen Siedlung Australiens). Überall hängen Deutschlandflaggen und es ist alles auf Bayern ausgerichtet (sogar mit einem bayrischen Brauhaus). Wie Ausländer sich halt Deutschland vorstellen. In einem Laden, der Kuckucksuhren verkauft hat, haben wir dann sogar die deutsche Besitzerin getroffen. Aber deutsch zu sprechen ist ja keine Seltenheit in Australien. Das Beste an Hahndorf war, dass man überall das Essen testen konnte (Schokolade, Käse, Süßigkeiten...).



Da die Arbeitssuche in Melbourne und Tassi nicht geklappt hat und Lars sowieso einmal Wwoofen wollte, haben wir uns dazu entschieden Wwoofen einmal auszuprobieren. Für alle die, die nicht wissen was Wwoofen ist: Willing workers on organic farms (was soviel heißt heißt wie willige Arbeiter auf organischen Farmen). Wwwoofen bedeutet, dass man auf eine Farm geht und dort ein paar Stunden am Tag arbeitet. Dafür wird einem die Unterkunft gestellt und es wird für einen gekocht. Also arbeiten für Essen und Bett auf gut deutsch.
Also haben wir uns ein Wwoofing Buch gekauft und da Lars von einem Freund gehört hat, dass „Kangaroo Island“ (Insel etwas südlich von Adelaide) gut sein soll, haben wir uns dafür entschieden, es dort zu probieren. Bei einer der letzten Farmen hatten wir dann nach einigen Anrufen Glück und konnten sogar gleich am nächsten Tag kommen. Perfekt!
Also Sachen gepackt und am nächsten Tag ging es dann raus aus Adelaide.

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